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	<title>Kommentare zu: Privatsphäre beim Porno-Gucken &#124; Hofheim</title>
	<link>http://www.netznotizen.de/archiv/231</link>
	<description>Netznotizen eines Zeitgenossen</description>
	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:37:20 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: enibas</title>
		<link>http://www.netznotizen.de/archiv/231#comment-115</link>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 15:31:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netznotizen.de/archiv/231#comment-115</guid>
					<description>oh schön.
eine Ausstellung von und mit Saša Stanišić

ich denke dann an einen Raum, an dem sich Kunst- und Literaturrezeptionen in eine Art Experimentierfeld begeben
..
der
Titel
hm, vielleicht

Jimmys Salt &#38; Pepper
oder so ähnlich
Das Paradox in Wort und Bild

[..
- eröffnet wird das Ganze z.B. mit Kapielskis aufwendigem Werk 
„Gänsehaut“ 
aus rosaeingefärbtem Gips auf hartem Grund mit eingelassenen Besenborsten.
- Polke, Bruegel, Fischli &#38; Weiss sind natürlich auch dabei.
- 77 zeitgenössische Autoren werden geladen, 
um ein Zitat ihres Lieblingsverfassers auf die Wände einer Räumlichkeit zu schreiben, welches sie in irgendeiner Form an anderer Stelle auch besprechen,
die Besucher aber dürfen jene ausgewählten Sentenzen an den Wänden gleichermaßen nach Belieben assoziieren und kommentieren, d.h., die Wände etikettieren.
- daneben gibt es jeden Tag liebens- und anderw(a)ertige Lesungen 
im Liegen, Lieben und Dunkeln.
- Gäste schreiben ihre Lieblings- und Hassworte mit Zauberstiften auf Fußböden, 
die dann in bunten Kesseln und am Bahnhof beliebig umher schwimmen.
- (nebenbei findet sich eine serielle photografisch-poetische Arbeit des Chefkurators in limitierter Millionenauflage im Ausstellungsshop)]

ein feines Fest zum Lachen, Wundern und Denken,
das an jedem Ausstellungstag anders aussehen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh schön.<br />
eine Ausstellung von und mit Saša Stanišić</p>
<p>ich denke dann an einen Raum, an dem sich Kunst- und Literaturrezeptionen in eine Art Experimentierfeld begeben<br />
..<br />
der<br />
Titel<br />
hm, vielleicht</p>
<p>Jimmys Salt &amp; Pepper<br />
oder so ähnlich<br />
Das Paradox in Wort und Bild</p>
<p>[..<br />
- eröffnet wird das Ganze z.B. mit Kapielskis aufwendigem Werk<br />
„Gänsehaut“<br />
aus rosaeingefärbtem Gips auf hartem Grund mit eingelassenen Besenborsten.<br />
- Polke, Bruegel, Fischli &amp; Weiss sind natürlich auch dabei.<br />
- 77 zeitgenössische Autoren werden geladen,<br />
um ein Zitat ihres Lieblingsverfassers auf die Wände einer Räumlichkeit zu schreiben, welches sie in irgendeiner Form an anderer Stelle auch besprechen,<br />
die Besucher aber dürfen jene ausgewählten Sentenzen an den Wänden gleichermaßen nach Belieben assoziieren und kommentieren, d.h., die Wände etikettieren.<br />
- daneben gibt es jeden Tag liebens- und anderw(a)ertige Lesungen<br />
im Liegen, Lieben und Dunkeln.<br />
- Gäste schreiben ihre Lieblings- und Hassworte mit Zauberstiften auf Fußböden,<br />
die dann in bunten Kesseln und am Bahnhof beliebig umher schwimmen.<br />
- (nebenbei findet sich eine serielle photografisch-poetische Arbeit des Chefkurators in limitierter Millionenauflage im Ausstellungsshop)]</p>
<p>ein feines Fest zum Lachen, Wundern und Denken,<br />
das an jedem Ausstellungstag anders aussehen kann.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: Saša Stanišić</title>
		<link>http://www.netznotizen.de/archiv/231#comment-110</link>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 09:02:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netznotizen.de/archiv/231#comment-110</guid>
					<description>herr kapielski schreibt ja eigentlich ganz merkenswerte sätze, komisch, dass so wenig da waren. aber wie man so zu sagen pflegt, man steckt da nie drin. oder so ähnlich. 

mr. shandy unerreicht in mancher spielart. 

ich will mal eine ausstellung machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>herr kapielski schreibt ja eigentlich ganz merkenswerte sätze, komisch, dass so wenig da waren. aber wie man so zu sagen pflegt, man steckt da nie drin. oder so ähnlich. </p>
<p>mr. shandy unerreicht in mancher spielart. </p>
<p>ich will mal eine ausstellung machen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: enibas</title>
		<link>http://www.netznotizen.de/archiv/231#comment-106</link>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 23:41:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.netznotizen.de/archiv/231#comment-106</guid>
					<description>über die leere und ihre nichtnachweisbarkeit

herr kapielski lass 
in einer der letzten wochen 
hier bei uns 
trotz 12fach hofheimscher einwohnerschaft
vor 14 hörern 
(davon vermutlich sieben kunsthausabhängige) 
aus seinen wasauchimmer
[zum thema autorenschaft als genre (mit freundlichen grüßen an mr.shandy)]

hier in erinnerte Form
also wie immer beim abrufen von erfahrenem und der zeit
anders, verschwommen, verschoben, verbogen, verlogen
und wahr

einst wurde er dazu eingeladen 
eines - ein beliebiges - seiner werke nach london zu einer ausstellung zu versenden
das besondere jener veranstaltung
die werke verschiedener geistiger oder anderer größen sollten einen winter lang 
im vollkommenen dunkel (zu sehen) sein 
seine erste überlegung
sein kühlschrank könne einen ortswechsel vertragen 
er getrost während dieser zeit auf ihn verzichten 
seine zweite überlegung
die beleuchtungsfunktion des gerätes umkehren
in einer ausstellung voller nichtsichtbarer objekte 
etwas sichtbar machen
was niemand sehen könne
was zudem völlig unnachweisbar wäre
es sei denn 
man würde 
- glücklich der trägheitsbedingten unmöglichkeit - 
eine kühlschranktür mit überlichtgeschwindigkeit aufreißen

soweit 
zum verborgenen der weiten weißen welt
ihrer kälte
die sich aus ihrer nichtwahrnehmbarkeit speist
und 
zur zeit

liegt alles im dunkel

grüße an marcel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>über die leere und ihre nichtnachweisbarkeit</p>
<p>herr kapielski lass<br />
in einer der letzten wochen<br />
hier bei uns<br />
trotz 12fach hofheimscher einwohnerschaft<br />
vor 14 hörern<br />
(davon vermutlich sieben kunsthausabhängige)<br />
aus seinen wasauchimmer<br />
[zum thema autorenschaft als genre (mit freundlichen grüßen an mr.shandy)]</p>
<p>hier in erinnerte Form<br />
also wie immer beim abrufen von erfahrenem und der zeit<br />
anders, verschwommen, verschoben, verbogen, verlogen<br />
und wahr</p>
<p>einst wurde er dazu eingeladen<br />
eines - ein beliebiges - seiner werke nach london zu einer ausstellung zu versenden<br />
das besondere jener veranstaltung<br />
die werke verschiedener geistiger oder anderer größen sollten einen winter lang<br />
im vollkommenen dunkel (zu sehen) sein<br />
seine erste überlegung<br />
sein kühlschrank könne einen ortswechsel vertragen<br />
er getrost während dieser zeit auf ihn verzichten<br />
seine zweite überlegung<br />
die beleuchtungsfunktion des gerätes umkehren<br />
in einer ausstellung voller nichtsichtbarer objekte<br />
etwas sichtbar machen<br />
was niemand sehen könne<br />
was zudem völlig unnachweisbar wäre<br />
es sei denn<br />
man würde<br />
- glücklich der trägheitsbedingten unmöglichkeit -<br />
eine kühlschranktür mit überlichtgeschwindigkeit aufreißen</p>
<p>soweit<br />
zum verborgenen der weiten weißen welt<br />
ihrer kälte<br />
die sich aus ihrer nichtwahrnehmbarkeit speist<br />
und<br />
zur zeit</p>
<p>liegt alles im dunkel</p>
<p>grüße an marcel
</p>
]]></content:encoded>
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