Nr.41

9. November 2005 von Thomas Meinecke

Osnabrücker Zeitung: Woher kommt der Hang zu diesen gestörten Figuren?
Alexa Hennig von Lange: Diese Ängste oder auch Störungen stehen in all meinen Büchern für den großen Wunsch nach Autonomie und Entwicklung.

Sehr geehrter Herr Kahn,
wir befürchten, daß in den WM-Städten nächstes Jahr die Zwangsprostitution und damit auch die Gewalt gegen Frauen dramatisch zunehmen wird, und möchten zeigen: wir sehen das. (Diözesanreferentin Barbara Langhorst, Katholische Frauengemeinschaft Deutschland, am vergangenen Wochenende in Georgsmarienhütte.)

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Am heutigen Mittwoch, 9. November 2005, werde ich in Stuttgarts sympathischem Schocken Club aus meinem Roman Musik lesen und mich anschließend ans DJ-Pult begeben.

Morgen, am 10. November 2005, werde ich als Jury-Mitglied in Weimar einen von der Stadt ausgeschriebenen Essay-Preis nicht verleihen. Unter den rund 400 anonymen Einsendungen, namhafteste Universitätsleute sollen darunter sein, fand sich kein einziger preiswürdiger Text. Einer gefiel uns dann aber doch allen, und die Autorin wird morgen in Weimars E-Werk anwesend sein. Für sie, ihre hin- und mitreißende Liebeserklärung an das Theater des René Pollesch, wurde quasi ein eigener Preis erfunden. Jury-Mitglied Joseph Vogl wird alles erklären.

Übermorgen, am 11. November 2005, werde ich in Weimars ACC aus meinem Roman Musik lesen und hinterher Platten auflegen.

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