Nr.27
23. September 2005 von Thomas MeineckeLüneburg: Polizei observiert Täter schon vor den Verbrechen.
Ermittler nehmen Verbrecher schon vor der Tat ins Visier.
Spezialeinheit nutzt Milieu-Tips.
Ein Pakistani aus einem Ort bei Celle solle seinen Teppichhandel als Fassade für miese Geschäfte nutzen.
Spezialermittler: Wir ermitteln von der Person zur Tat.
Rechtlich abgedeckt ist das Vorgehen über das niedersächsische Gesetz für Sicherheit und Ordnung (SOG), Stichwort Gefahrenabwehr.
Für Observationen und Telefonüberwachungen brauchen die Spürnasen richterliche Genehmigungen.
Mohammed S. lebt von der Stütze, kann sich aber eine Eigentumswohnung für 150 000 Euro und große Autos leisten.
Die Beamten tragen Tausende von Daten zusammen. Sie hätten lieber eine generelle Abhörerlaubnis.
Der Auswerter gibt die Daten in den Computer ein. Mit Hilfe der Maschine läßt er ein Spinnennetz von Figuren und Verbindungen entstehen.
So gruppieren sich unter Bekleidungshändler Kemal K. auch seine Geschwister, die in die illegalen Geschäfte verwickelt sein sollen.
Angesiedelt sind bei der Dienststelle auch Zielfahnder und das Mobile Einsatzkommando (MEK), das Verdächtige verdeckt observiert und gefährliche Beschuldigte festnimmt.
Die Täter sind gefährlich, intelligent. Zudem könnten sie sich in einem eventuellen Prozeß Spitzen-Verteidiger leisten.
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Heute, am 23. September 2005, lesen Frank Witzel, Klaus Walter und ich in Erlangens E-Werk aus unserem Buch Plattenspieler. Anschließend legen Klaus Walter und ich Schallplatten zum Tanzen auf.
